Alfred Wallon
Schriftsteller

Karl May-Festtage

Am 4.06. und 5.06. war ich in Radebeul / Sachsen, um die Karl May-Festtage zu besuchen
Sie finden bereits zum 20. mal statt und haben sich im Lauf der vielen Jahre zu einer sehr interessanten und vielseitigen Veranstaltung entwickelt. Es gab viel zu sehen am Veranstaltungsort Lößnitzgrund: Westernstädte, Armeecamps von Hobbyisten, und natürlich jede Menge Darbietungen, Tänze und Musik von Native Americans. Vor der malerischen Kulisse am Hohenstein war ich am Samstagabend anwesend, um die Nacht der indianischen Märchen zu sehen und zu hören. Es war rundum eine sehr gelungene Veranstaltung, an die ich noch lange zurückdenken und ganz sicher nächstes Jahr wiederkommen werde.

 
 Ein kurzer Besuch im Sheriff´s Office in der Westernstadt.

 
Bei Temperaturen von 30 Grad im Schatten nutzt man gerne eine Gelegenheit zum Ausruhen.
Selbst wenn es die „Wirkstätte“ des Undertakers ist.

 
Eine kleine, aber sehr idyllische Ecke in der Westernstadt – und ein schattiges Plätzchen....

 
Das Camp „Fort Virginia“ befand sich am oberen Ende des Lößnitzgrundes, direkt am Bahndamm gelegen. Dies war der Standort von Hobbyisten, die mit sehr viel Engagement die amerikanische Geschichte – und insbesondere die der konföderierten Truppen – wieder zum Leben erwecken.

 
Die Schmalspurbahn, die die zahlreichen Besucher zu den Festtagen brachte, geriet in einen Hinterhalt und wurde von Wegelagerern überfallen.



Aber zum Glück waren die konföderierten Truppen in der Nähe und konnten Schlimmeres verhindern.

 
Die Veranstaltungen am Hohenstein waren für mich das Highlight der Festtage. Insbesondere die Nacht der indianischen Märchen interessierte viele Besucher.  
 
Zum Schluss gilt mein persönlicher Dank Jeanette Nagel, die wieder alle Fotos machte, mir die wichtigsten Locations zeigte und mir insbesondere den Besuch der Native American-Veranstaltungen empfahl.